Schnee auf Baum

Haben die Kelten vor unserer Zeitrechnung tatsächlich das Fest Drusab gefeiert?

Schnee auf Baum

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In dem Buch “Die Götter waren noch nie so stark!” gibt es das Fest Drusab, zu dem die Helden des Romans zum Bussen fahren und dort feiern. Das Fest Drusab habe ich aber erfunden. Es gab kein so benanntes Fest. Allerdings ist der Tag der Wintersonnenwende dennoch gefeiert worden.

In dem Keltenroman gehen nur die Druiden zum 21. Dezember auf den heiligen Berg Oberschwabens, den Bussen. Tatsächlich weist der druidische Kalender von Coligny darauf hin, dass die Druiden am 21. Dezember die Wintersonnenwende gefeiert haben. Allerdings war es wohl nur ein Feiertag für die Druiden und nicht für das gemeine Volk.

Für die Landwirtschaft hat das Datum nur indirekt einen Nutzen, denn ab dann werden die Tage wieder länger.
Daher war es vermutlich nur den keltischen Priestern ein wichtiges Datum.

Es wird angenommen, dass das Fest auf der Insel als Dubluachair bezeichnet wurde und schottischen Ursprungs ist. Allerdings könnte es auch ein Fest der Wikinger gewesen sein. In dem besagten Kalender stehen die Namen “Deuorius Riuri” und “Mapanos”, was auf den keltischen Gott der Jagd Maponos zurückgeführt wird.

Es ist also nicht alles erfunden und die Namen der Feste könnten von Region zu Region auch unterschiedlich gelautet haben.

Karte zum Buch | Personen im Roman | Orte im Roman

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Ich bin Cobromaro, Schüler des Attrebcottus - des großen Druidenmeisters und Kenners des Ululators. Ich wurde von den Göttern berührt. Ich bin Druide, Vates, Drumaros, Bezwinger von Rom, Kenner der Heilgewächse im Namen von Epona, Offenbarter der Macht des Sonnengottes Lugh, genannt Feuerlehrling, Kenner des Geheimnisses des Gottes Taranis und schreibender, gottloser Philosoph.

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